Hausarztpraxis Nymphenburgerstraße
Titel:Dr. med. Name:Isabel Baenisch
Titel:Dr. med. Name:Simone Lesch
Ihre Hausärztinnen in München
Barrierefreiheit
Eine Arztpraxis ist für viele Menschen kein freiwilliger Besuch. Umso wichtiger ist uns, dass wenigstens der Weg über den Bildschirm niemanden ausschließt. Verpflichtet sind wir dazu nicht: Das Gesetz nimmt kleine Praxen wie unsere aus. Wir tun es trotzdem, weil wir die Sache für richtig halten.
Und die Praxis selbst?
Hier müssen wir ehrlich sein: Unsere Praxisräume im zweiten Stockwerk mit Zwischengeschossen haben leider keinen Aufzug. Wir sagen das lieber vorher, damit niemand umsonst anreist.
Barrierefreiheit hat viele Seiten, und sie hängen nicht aneinander: Wer unsere Treppe gut schafft, kann trotzdem Mühe mit blasser Schrift haben — und umgekehrt. Was wir am Bildschirm besser machen können, machen wir deshalb besser, auch wenn wir an den Räumen gerade nichts ändern können.
Ein Knopf für mehr Kontrast
Unsere Seite ist in warmen, hellen Farben gehalten — sie stammen aus dem Gemälde, das bei uns in einem Arztzimmer hängt. Schön, aber nicht für jedes Auge gleich gut lesbar. Deshalb gibt es oben im Kopf der Seite, bei den Symbolen neben dem Telefonhörer, einen Schalter: Er stellt dieselbe Seite in kräftigeren Farben und etwas größerer Schrift dar. Ein zweiter Klick stellt die gewohnte Ansicht wieder her.
Sie können ihn auch von hier aus bedienen:
Ihre Wahl bleibt gespeichert, auch wenn Sie später wiederkommen — auf Ihrem Gerät, nicht bei uns. Und wenn Sie an Ihrem Telefon oder Rechner ohnehin eingestellt haben, dass Sie es gern kontrastreicher mögen, richtet sich die Seite von selbst danach. Sie müssen dann gar nichts tun.
Was vorgeschrieben ist — und was für uns gilt
Seit dem 28. Juni 2025 gilt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es nimmt sich nicht Webseiten allgemein vor, sondern bestimmte Dienstleistungen — dazu zählt auch, online einen Termin zu buchen. Kleinstunternehmen nimmt es ausdrücklich aus, und unsere Praxis gehört dazu.
Für uns ist diese Seite also freiwillig.
Woran wir uns orientieren
Als freiwilligen Maßstab verwenden wir die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) in der Fassung 2.2, Stufe AA — die international übliche Messlatte.
Wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen, diesen Maßstab einzuhalten — besonders in der kontrastreichen Darstellung. Bei jeder Änderung an der Webseite läuft dafür eine Reihe automatischer Prüfungen über alle Seiten, in beiden Darstellungen: auf Farbkontrast, Schriftgrößen, Größe der antippbaren Flächen und darauf, dass beim Vergrößern der Schrift nichts verrutscht oder verschwindet.
Was wir daraus nicht ableiten: dass damit jeder einzelne Punkt des Standards erfüllt wäre. Automatische Prüfungen erfassen nur einen Teil davon — den Rest sieht man nur, wenn Menschen die Seite benutzen.
Unabhängig vom Schalter haben wir für die ganze Webseite umgesetzt: Sie lässt sich mit der Tastatur bedienen, jedes Bild hat eine Beschreibung für Vorleseprogramme, die Reihenfolge beim Durchtabben entspricht dem, was man sieht, und wer in seinem System „Bewegung reduzieren" eingestellt hat, bekommt eine Seite ohne Animationen. Terminbuchung, Online-Rezeption, Cookie-Abfrage und die Spam-Prüfung im Formular stammen von anderen Anbietern — die haben wir nicht gebaut.
Zum Nachlesen bei der Bundesfachstelle Barrierefreiheit: WCAG 2.2.
Was wir noch nicht behaupten
Wir prüfen mit automatischen Werkzeugen und von Hand. Was uns fehlt, ist ein Test mit Menschen, die täglich mit einem Vorleseprogramm arbeiten — das sagt uns niemand besser als sie selbst. Solange dieser Test aussteht, sagen wir nicht „barrierefrei", sondern: Wir haben uns Mühe gegeben und messen nach.
Etwas gefunden, das nicht funktioniert?
Über einen kurzen Hinweis freuen wir uns — per Mail an kontakt@dr-baenisch.de.